page-feature, retina
  •  retina

  • Kaltselbstklebedichtbahn (KSK-Bahn)
    kaltselbstklebende Bitumendichtungsbahn / ganzjährig bis –5°C verarbeitbar zur sicheren / Bauwerksabdichtung / mit amtlichen Prüfzeugnis / reißfest und flexibel / sofort wasserdicht

    Die LURAX KSK-Bahn ist eine selbstklebende, rißüberbrückende Dichtungsbahn aus kunststoffmodifiziertem Bitumen, das einseitig auf einer reißfesten 2-fach laminierten HDPE-Trägerfolie aufgebracht ist.

    Die
    LURAX KSK-Bahn wird zur Abdichtung gegen Bodenfeuchte (Kapillarwasser, Haftwasser) und nichtstauendes Sickerwasser an Bodenplatten und Wänden (DIN 18195, Teil 4) sowie gegen nichtdrückendes Wasser (DIN 18195, Teil 5) bei mäßiger Beanspruchung eingesetzt. Das Produkt dient auch zur Abdichtung gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit und als Wasserdampfbremse im Bodenbereich unter Estrichen. Die LURAX KSK-Bahn ist für senkrechte und waagerechte Flächen im Innen- und Außenbereich geeignet. Die Abdichtung wird auf der Wasser zugekehrten Seite aufgetragen.

    Typische Anwendungsgebiete sind Kelleraußenwände von Wohn- und Geschäftsbauten, Tiefgaragen, Balkone, Terrassen, Naßräume, Stützwände und Bodenplatten.

    Bei grobporigen Steinen, z.B. Bimssteinen, wo nur eine Kontakthaftung von kleiner 50 % zu erwarten ist, sollten andere Abdichtungssysteme, z.B. 1K-Bitumendickbeschichtung (
    LURAX Luradick 1 K) oder 2K-Bitumendickbeschichtung (LURAX Luradick 2 K) eingesetzt werden.
    TECHNISCHE DATEN

    Lagerung: original verpackt, frostfrei, kühl, stehend: 6 Monate
    Breite: 1,00 m
    Dicke: 1,5 mm
    Farbe: schwarzgrau
    Verarbeitungstemperatur: -5°C bis +25°C
    Temperaturbeständigkeit: bis +70°C (DIN 52123)
    Rißüberbrückung: ≥ 5 mm (E DIN 28052-6)
    Kaltbiegeversuch: ≤ -30°C (DIN 52123, 12)
    Dichtigkeit: ≥ 4 bar/ 24 h (DIN 52123, 10.2)
    Brandverhalten: Baustoffklasse B2 (DIN 4102)
    Verbrauch: je nach Anwendung ca. 1,1 m² je m² Wand-/Bodenfläche

    Lieferform: siehe gültiges Lieferprogramm
  • Untergrund
    (DIN 18195-3 Bauwerksabdichtungen und DIN 1053 Mauerwerkausführungen)

    Untergründe müssen frostfrei, fest, eben, tragfähig und frei von Nestern und klaffenden Rissen, Graten und frei von schädlichen Verunreinigungen, Staub, Schmutz, Mörtelresten und Sinterschichten sein. Alle saugfähigen, mineralischen Untergründe mit
    LURAX Primer-KSK (Voranstrich) als Voranstrich grundieren. Der Untergrund muß hierfür saugfähig sein, d. h. er sollte möglichst trocken oder leicht feucht sein. Nasse Untergründe, erkennbar durch eine starke Dunkelfärbung und einen Feuchtigkeitsfilm an der Oberfläche zeigen beim Kontakt mit Wasser nur eine geringe Saugfähigkeit. Sie sind zuvor mit Dichtschlämme gegen rückseitige Durchfeuchtung abzusperren. Bei Metall- und Kunststoffoberflächen ist kein Voranstrich erforderlich. Es darf während der Bauphase kein Wasser zwischen Untergrund und Abdichtung gelangen. Eventuell Dichtschlämme oder Sperrmörtel als Zwischenabdichtung verwenden. Ebenfalls Hohlkehlen und Ausrundungen in Ecken unter Verwendung einer Zungenkelle mit Sperrmörtel ausführen. Offene Fugen von 2-5 mm sind als Kratzspachtelung mit 2K-Bitumendickbeschichtung oder vorab durch Dünnputz zu schließen, hierbei sind Blasenbildungen durch tiefe Poren oder Hohlstellen im Beton zu vermeiden. Vertiefungen oder offene Stoßfugen > 5 mm sind immer mit Mörtel (Sperrmörtel) zu schließen. Der Voranstrich muß vollständig durchtrocknen.

    Verarbeitung
    (siehe DIN 18195 für Bauwerksabdichtungen)

    1. Untergrund mit
    LURAX Primer-KSK (Voranstrich) grundieren.

    2. Vor Verklebung der Dichtbahn ist die aufgebrachte Grundierung auf ausreichende Durchtrocknung, d.h. die Grundierung darf bei Kontakt nicht mehr abfärben, und auf Haftung zum Untergrund zu prüfen. Hierzu ist ein kleiner Streifen der Dichtbahn auf die Grundierung aufzukleben, anzudrücken und wieder abzureißen. Werden hierbei mehr als 50% der Grundierung vom Untergrund abgelöst, besteht noch keine ausreichende Haftung. Eine Verklebung der Dichtbahn muß in diesem Falle zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Eine ausreichende Haftung ist gegeben, wenn die Dichtbahn nur unter Kraftaufwand vom Untergrund zu lösen ist. Bei Verklebung in den Morgenstunden ist eine evtl. Tauwasserbildung auf der Grundierung zu beachten. Sie kann bei ungünstigen klimatischen Bedingungen, bevorzugt im Wand/Sohlen-Anschluß, auftreten. Da hierauf keine Verklebung durchgeführt werden kann, muß hier zuvor ein trockener Untergrund z.B. durch Abtrocknen/Verdunsten geschaffen werden.

    3. Die Dichtbahn auf einer Brettunterlage mit scharfem Messer auf die erforderliche Größe bzw. Länge zuschneiden und wieder aufrollen. Auf allen Ecken, Kanten und Kehlen wird vor Aufbringung der eigentlichen Abdichtungsbahn ein ca. 30 cm breiter Verstärkungsstreifen aufgeklebt. Dieser kann aus der Dichtbahn zugeschnitten werden. Die Dichtbahn wird unter gleichzeitigem Abziehen des Schutzpapieres vollflächig mit dem Untergrund verklebt. Im Wandbereich senkrecht von oben nach unten anbringen.
  • Dabei sind folgende Schritte einzuhalten:
    - Schutzpapier am Bahnenanfang ca. 1 m langsam und gleichmäßig abziehen und aufrollen.
    - Dichtfolie mit klebender Seite auf den Untergrund legen und Schutzpapier weiter abziehen.
    - Im gleichen Arbeitsgang mit z.B. einer Bürste oder einem Lappen von der Mitte aus andrücken, so daß Falten und Luftblasen zwischen Untergrund und Folie vermieden werden und damit gute Soforthaftung erzielt wird.
    - Daran anschließend die gesamte Bahn, z.B. mit einem Gummiroller, kräftig andrücken. Hierbei besonders sorgfältig die mindestens 10 cm breite Überlappung der einzelnen Bahnen anrollen.

    Den oberen Bahnanschluß bei senkrechten Flächen mit Fixband oder Putzschienen sichern. Beim Einbau einer zusätzlichen Wärmedämmung, z.B. mit extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten oder bei Einbau einer Drainage mit bitumengetränkten Drainageplatten lassen sich diese ideal mit 1K-Bitumendickbeschichtung (
    LURAX Luradick 1 K) oder 2K-Bitumendickbeschichtung (LURAX Luradick 2 K) verkleben.

    Bei der Verarbeitung geeignete Schutzhandschuhe tragen.

    Schutzmaßnahmen
    - Verarbeitungstemperatur von – 5 °C bis + 25 °C einhalten.
    - Bei sommerlichen Temperaturen kühl lagern.
    - Selbstklebende Abdichtungssysteme wie die
    LURAX KSK-Bahn sind bei sommerlichen Temperaturen kühl zu lagern, weil sich die plastische Klebeschicht bei Wärmeeinwirkung, insbesondere bei Sonneneinstrahlung, erwärmt, was die Verarbeitung unnötig erschwert.
    - Bei niedrigen Temperaturen vor der Verarbeitung möglichst temperiert lagern.
    - Nicht bei Kondenswasserbildung auf dem Mauerwerk verarbeiten.
    - Bahnstöße ca. 10 cm überlappen.
    - Schutzkarton erst unmittelbar vor dem Aufkleben entfernen.
    - Schutzschichten und Schutzmaßnahmen nach DIN 18195.

    Lagerung
    Die
    LURAX KSK-Bahn muß aufrecht transportiert und gelagert werden. Bis zur Verarbeitung sind die Dichtbahnen vor Druck, Wärme und Feuchtigkeit zu schützen. Bei sommerlichen Temperaturen bis zur Verarbeitung in kühlen Räumen lagern. Bei niedrigen Temperaturen möglichst temperiert lagern. Schutzkarton erst an der Verarbeitungsstelle entfernen.

    Hinweise
    Neben diesen Angaben sind auch die entsprechenden Regelwerke und Vorschriften verschiedener Organisationen und Fachverbände sowie die jeweiligen DIN-Normen für die herzustellende Leistung zu beachten.
    Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Prospekt erteilten Auskünfte, Ratschläge und Hinweise haften wir ausschließlich im Rahmen unserer
    „Allgemeinen Geschäfts- und Lieferbedingungen“. Stand: 48 KW / 28.11.2011

Wir beraten Sie gerne... fon 0 52 06 / 916 39 40